
Wegen eines toten Vogels müssen 12000 Haushalte ihr Trinkwasser abkochen und sich mit einer Chlorierung abfinden.
Hettenleidelheim (Kreis Bad Dürkheim) ist hiervon betroffen.
Beleuchten möchte ich hier die Vorgehensweise, wie die Bevölkerung gewarnt wird. Hierzu steht zu lesen:
Am 1. Mai seien die Anwohner mit Lautsprecherdurchsagen der Feuerwehr und über das Warnsystem Katwarn informiert worden.

Da der 1. Mai bekanntlich ein Feiertag und sicher als zusätzlicher Urlaubstag von vielen Bürgern genutzt wurde, ist meines Erachtens nach die Wahrscheinlichkeit, dass nicht jeder der Haushalte über diese beiden Wege erreicht wurde, recht hoch. Es erschließt sich mir nicht, wieso hier so lückenhaft (wer hat schon die Katwarn-App?) und nur an einem Tag informiert wurde. Ich habe dann mal auf der Webseite der Gemeinde nachgeschaut und dort habe ich keinen Warnhinweis sehen können.